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NLP - Was ist das?

Markus Melzer hat auf seines Homepages eine Umfrage gestellt, auf die 134 NLPler geantwortet haben.
Für folgende Fragen wurde die Umfrage gestartet.
Für was wird NLP eingesetzt?
Welches sind die wichtigsten Vorannahmen im NLP?
Welche NLP Methoden werden eingesetzt?
Die Ergebnisse sind schon interessant und überraschen zum Teil.
Viel Spaß beim Durchstöbern.

Logische Ebenen

Das NLP-Modell der logischen Ebenen beschreibt die "Ebenen der Veränderung" und wurde von Robert Dilts entwickelt. Es liefert Informationen über den besten Punkt, an dem eine Veränderungsarbeit ansetzen kann. Die logischen Ebenen dienen der Klärung, wo z.B. ein Problem, ein Ziel oder die eigene Mission angesiedelt ist. Die Veränderungsarbeit setzt dann i.d.R. auf der nächst höheren Ebene an.
Die logischen Ebenen sind hierarchisch gegliederte Ebenen des Seins, die sich wechselseitig beeinflussen: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte/Glaubenssätze, Identität, Zugehörigkeit und Spiritualität.

1. Ebene: - Umwelt bzw. Umgebung
2. Ebene: - Verhalten
3. Ebene: - Fähigkeiten
4. Ebene: - Kriterien, Werte, Glaubensätze
5. Ebene: - Identität
6. Ebene: - Zugehörigkeit, Spiritualität, Vision, Mission

VAKOG

Schau mal (Visuell)

Mein Garten liegt zumeist im hellen Sonnenschein. Farben sind mir sehr wichtig und ich bemühe mich um harmonische Kombinationen. Die Aussicht ist großartig. Die vielen Vögel kann man im Sommer sehen, wie sie ihre Kreise über die Dächer ziehen.

Hör mal (Auditiv)

Man kann die Vögel zwitschern hören, das Trillern der Amseln, das Kwi-Kwi der Schwalben, das Gurren der Tauben und das Krächzen der Krähen. Das Lachen und fröhliche Gekreisch der Kinder, die im Laubepark spielen. Sobald die ersten Blüten im Frühling blühen, liegt Bienensummen in der Luft. Im Sommer hört man die Wespen, die an den hölzernen Rankgittern knabbern und abends die Grillen zirpen. Mitunter ertönt Murmeln und Gelächter, wenn wir mit Freunden draußen einen gemütlichen Abend verbringen. Und Funkboxen sorgen dafür, dass je nach Stimmung auch noch Musik erklingt.

Fühl mal (Kinesthätisch)

Es ist warm bis heiß im Garten, nur der Sonnenschirm spendet manchmal kühlenden Schatten. An heißen Tagen gibt es aus dem Gartenschlauch eine nasse Erfrischung. Am Abend ist es lau von der Wärme des Tages. Die Bodenplatten sind so gut wie nie kalt, was das Barfußlaufen angenehm macht. Die Pflanzen fühlen sich ganz unterschiedlich an. Manche haben ganz raue Blätter, andere wieder sind seidig und glatt. Es ist leicht, sich hier zu entspannen.

h3. Riech mal (Olfaktorisch)

Im Frühjahr verbreiten die Brautspieren ihren Duft. Ein bisschen süßlich, manche mögen ihn nicht besonders. Im Sommer verströmt Lavendel vor allem am Abend seinen nostalgischen Geruch. Seit Neuestem riecht es auch nach Mandarinen-Salbei und dem würzigen Citrusduft der Lantana. Der Duft von Gegrilltem liegt manchmal in der Luft - oft genug von unserem eigenen Festschmaus. Dazu paßt gut der Geruch von Basilikum, das heuer in 3 Sorten aus den Trögen wuchert. Nach dem Regen gibt's den Geruch von nasser Erde. Und im Herbst kommt noch der Laubgeruch dazu.

Schmeck mal (Gustatorisch)

Mandarinen-Salbei lässt sich gut zu einem erfrischenden Tee überbrühen oder in Salaten und Süßspeisen verwenden. Er schmeckt auch nach Mandarinen.
Basilikum wuchert auch aus denTöpfen, gibt's also immer ganz erntefrisch zu Insalata Caprese und für Pesto al Genovese. Basilikum habe ich in verschiedenen Sorten: „Großes Grünes" und „Genoveser" mit dem typischen würzigen Geschmack und „Opal", das ein bisschen nussig schmeckt.

Das T.O.T.E. Modell - als ultimative Erfolgsformel

1. Kenne Dein Resultat

Der erste Schritt besteht darin, eine Antwort auf die Frage zu finden.
„Was will ich? Wie sieht das Ergebnis aus, das ich erzielen will?"
Je mehr du Dir darüber im Klaren bist was du willst, desto eher wirst du es auch erreichen. Dein Gehirn ist wie ein Magnet: Wenn du genau weißt, reagiert und filtert Dein Gehirn plötzlich Informationen aus der Aussenwelt, die Dich genau in die Richtung führen, in die Du willst. Informationen die Du vorher niemals bewusst wahrgenommen hättest.

2. Warum will ich es?

Du musst die Gründe wissen, warum Du etwas erreichen willst. Jede Person auf der Welt, die aussergewöhnlich erfolgreich ist, weiss genau, was sie will und warum!
Wenn du genug Gründe hast, warum Du etwas erreichen willst, liefern Dir diese Gründe auch den nötigen Antrieb.

3. Massiv handeln

Wobei die Betonung hierbei auf massiv liegt. Was hält Leute davon ab, massiv zu handeln? - Angst. Angst zu versagen, Angst vor Misserfolgen, Angst zu scheitern! Du kannst jedoch gar nicht scheitern, solange Du etwas noch nicht probiert hast. Wenn Du etwas versucht hast und es hat doch nicht funktioniert, dann lernst Du daraus und beim nächsten Mal machst Du es besser.

4. Prüfe Deine Zwischenergebnisse

Du kannst genau wissen, was Du willst, warum Du es willst und Du handelst voller Entschlossenheit und Überzeugung, so dass Du es schaffen wirst. Wenn Du jetzt z.B. voller Entschlossenheit in Richtung Osten rennst, um einen Sonnenuntergang zu erleben, wirst Du ein Problem haben. Der nächste Schritt besteht also darin, ständig Deine Zwischenergebnisse zu überprüfen. Bewege ich mich auf mein Ziel hin oder davon weg?

5. Ändere Deine Vorgehensweise

Sobald Du feststellst, dass ein bestimmter Weg, eine Methode oder Vorgehensweise nicht funktioniert, dann ändere dies! Sag nie mehr, Du hättest alles probiert! Damit belügst Du Dich nur selbst. Wenn Du alles probiert hättest, dann hättest Du auch das, was Du willst! Nun, wenn Du jetzt Deine Methode änderst, und es funktioniert immer noch nicht, was machst Du dann? Du änderst Deine Methode noch mal! Wie oft? So lange, bis Du herausfindest, was funktioniert!
Das ist also die ultimative Erfolgsformel. Jeder wirklich Erfolgreiche in der Welt hat diese Formel bewusst oder unbewusst angewandt.

Das T.O.T.E. - Modell

Das T.O.T.E - Modell zeigt die generelle Strategie:

Test - Operation - Test - Ende

Ausgangspunkt ist eine spezifischer Zustand, das Ziel ein bestimmter Wunschzustand. Zeigt dieser Test, dass das Ziel noch nicht erreicht ist, nehmen wir diese Information als Feedback und unternehmen nun gewisse Veränderungen und Verbesserungen (Operation). Nun vergleichen wir das Ergebnis erneut mit dem erwünschten Zustand (Test). Ist das Ziel erreicht, ist dieser Prozeß beendet (Ende). Stellen wir hier wiederum eine Differenz fest, operieren und testen wir erneut solange, bis das Ziel erreicht ist. Dieses Modell beschreibt auf einfache Weise die Grundstruktur menschlichen Lernens. Mach einer nennt es auch MUP - Methode des unbekümmerten Probieren.

Grundannahmen im NLP

Die nachfolgenden Grundannahmen oder Axiome liegen dem Modell des NLP zugrunde.

Modell der Welt

  • Jeder Mensch hat sein eigenes berechtigtes Modell der Welt und lebt nach diesem.
  • Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Menschen reagieren nicht auf die Realität sondern auf ihr Abbild der Realität! Es gibt keine objektive Wahrheit.
  • Menschen treffen innerhalb ihres Modells der Welt zu jedem Zeitpunkt, die beste ihnen mögliche Wahl.
  • Das beste Modell ist das mit den meisten Wahlmöglichkeiten.

Verhalten

  • Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde.
  • Jedes Verhalten ist nützlich. Es gibt jeweils zumindest einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.

Veränderung

  • Was ein Mensch erreichen kann, kann prinzipiell jeder erreichen (solange die Aufgabe in genügend kleine Schritte zerlegt wird). Wenn einer etwas gut kann, ist es möglich, ihn zu modellieren und diese Fähigkeit sich selbst und anderen beizubringen.
  • Menschen verfügen bereits (potentiell) über alle Ressourcen, die sie brauchen, um die von ihnen angestrebten Veränderungen zu erreichen!
  • Wenn du von jemandem etwas möchtest, schaffe einen Kontext, indem die erwünschte Veränderung, wie von allein geschehen kann.
  • Veränderungen müssen nicht über das Bewusstsein laufen.
  • Veränderungen müssen ökologisch sein, sonst gibt es Problemverschiebungen, oder sie werden überhaupt nicht umgesetzt.

Flexibilität

  • Wenn Du etwas machst, das nicht funktioniert, dann mach etwas anderes.
  • Handle stets so, dass weitere Möglichkeiten entstehen.
  • Es gibt in jeder Situation mindestens drei Möglichkeiten.
  • In jedem System übernimmt dasjenige Element mit der größten Flexibilität die Kontrolle.
  • "Widerstand" des Klienten ist eine Aussage über den Therapeuten.

Kommunikation

  • Die Bedeutung von Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält. Die Intention des Kommunikators ist nicht die Bedeutung der Kommunikation.
  • Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.
  • Man kann nicht nicht kommunizieren.
  • Kommunikation geschieht über den Austausch sinnlicher Erfahrungen. Man kommuniziert immer in mehreren Sinneskanälen gleichzeitig.
  • Individuen haben zwei Ebenen der Kommunikation, die bewusste und die unbewusste.
  • Die Basis für wirksame Kommunikation ist der Rapport. Rapport heißt, dem andern in seinem Modell der Welt zu begegnen.

Andere

  • Es gibt keine schlechten Menschen, es gibt nur schlechte Zustände. (Der positive Wert des Individuums bleibt konstant, die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.)
  • Probleme sind Ziele, die auf dem Kopf stehen.
  • Es gibt keine Probleme, sondern nur Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Körper und Geist sind systemische Prozesse. Körper und Geist sind Teil der gleichen kybernetischen Struktur. Alles, was in einem Teil des Systems geschieht, hat Auswirkungen auf alle anderen Teile.
  • Das Vorgehen des NLP ist ziel- und lösungsorientiert anstatt ursachen- und problemorientiert.
  • Psychische Zustände und Physiologie stehen in wechselseitiger Verbindung, d.h., das eine lässt sich über das andere verändern.

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NLP - Was ist das? Teil 2

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Wie arbeitet das Gehirn?

Die durch unsere Wahrnehmung aufgenommenen Bilder, Geräusche oder Gefühle werden durch Erinnerungen, Ansichten und Werten gefiltert und dann an ein "Komitee" von drei Richtern weitergeleitet.

Herr Tilgung funktioniert wie ein Film - Cutter oder Papierkorb. Er bestimmt was wichtig und merkwürdig ist. Was nicht gebraucht wird, wird heraus geschnitten und kommt in den Papierkorb.

Frau Generalisierung ist eine große Wichtigtuerin. Sie denkt an alles und versucht, alles zusammenzubringen und zu ordnen. Frau Generealisierung sagt: „Oh das habe ich schon tausendmal gesehen: Es ist kinderleicht zu verstehen. Ihr braucht Euch nicht um die Einzelheiten kümmern."

Herr Verzerrung kümmert sich darum, entstehenden Ideen noch weitere Information hinzuzufügen, z.B. : "Oh ja, so etwas Ähnliches habe ich vor nicht allzu langer Zeit schon einmal gesehen. Damals spielte noch dieses und jenes eine Rolle...."

Danach leitet das Gehirn die Informationen an die wichtigste Gruppe weiter: die Regulatoren. Sie sind die oberste Autorität. Sie wachen darüber, wie die Information schließlich genutzt werden wird und treffen die letzte Auswahl. Eine bestimmte Information muss also erst die Prüfung der Regulatoren bestehen, um in den Kreis anderer Informationen zugelassen zu werden.

NLP - Was ist das?

gehirn.jpg

Das NLP gilt als bedeutsames Konzept für Kommunikation und Veränderung und definiert die Struktur der subjektiven Erfahrung.
Robert Dilts , einer der wichtigsten Entwickler des NLP, beschreibt NLP als ein "... Verhaltensmodell und ein System klar definierter Fähigkeiten und Techniken, das von Richard Bandler und John Grinder im Jahre 1975 begründet wurde.
NLP bedeutet Neuro-Linguistische Programmieren und liegt den folgenden Überlegungen zugrunde.

1. Alles was in einem Menschen hervor geht bzw. was ein Mensch tut, ist von seinem Gehirn (Neuro) abhängig. Erfüllt das Gehirn nicht mehr seine Aufgaben gilt ein Mensch als tot (Hirntot).

2. Das Gehirn kann nur Informationen über die Sprache (Linguistik) aufnehmen. Als Sprache gilt in diesem Zusammenhang die "Sprache der Sinne", also das Sehen (visuell), das Hören (auditiv), das Fühlen (kinästhetisch), das Riechen (olfaktorisch) und das Schmecken (gustatorisch).

3. In unserem Gehirn werden diese Sinneseindrücke dann entweder in ein Bild, in einen Ton, in einen Geruch oder in ein Gefühl umgewandelt und im Gehirn verarbeitet. Hieraus bilden sich dann individuelle Verhaltensmustern (Programmierung).

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Der Kommunikationspsychologe, Autor und Fernsehmoderator Friedemann Schulz von Thun erforscht seit Jahren an der Universität Hamburg den Zusammenhang zwischen Gesprächsstil und innerer Persönlichkeit. Dabei stieß er auf 8 verschiedene Grundmuster der Kontaktgestaltung, die wir immer wieder einsetzen, wenn wir miteinander reden. Hier könnt ihr eueren eigenen bevorzugten Redestil kennen lernen - und erfahren, welche geheime Selbstaussage Sie damit über sich machen.

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