Grundannahmen im NLP

Die nachfolgenden Grundannahmen oder Axiome liegen dem Modell des NLP zugrunde.

Modell der Welt

  • Jeder Mensch hat sein eigenes berechtigtes Modell der Welt und lebt nach diesem.
  • Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Menschen reagieren nicht auf die Realität sondern auf ihr Abbild der Realität! Es gibt keine objektive Wahrheit.
  • Menschen treffen innerhalb ihres Modells der Welt zu jedem Zeitpunkt, die beste ihnen mögliche Wahl.
  • Das beste Modell ist das mit den meisten Wahlmöglichkeiten.

Verhalten

  • Jedem Verhalten liegt eine positive Absicht zugrunde.
  • Jedes Verhalten ist nützlich. Es gibt jeweils zumindest einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.

Veränderung

  • Was ein Mensch erreichen kann, kann prinzipiell jeder erreichen (solange die Aufgabe in genügend kleine Schritte zerlegt wird). Wenn einer etwas gut kann, ist es möglich, ihn zu modellieren und diese Fähigkeit sich selbst und anderen beizubringen.
  • Menschen verfügen bereits (potentiell) über alle Ressourcen, die sie brauchen, um die von ihnen angestrebten Veränderungen zu erreichen!
  • Wenn du von jemandem etwas möchtest, schaffe einen Kontext, indem die erwünschte Veränderung, wie von allein geschehen kann.
  • Veränderungen müssen nicht über das Bewusstsein laufen.
  • Veränderungen müssen ökologisch sein, sonst gibt es Problemverschiebungen, oder sie werden überhaupt nicht umgesetzt.

Flexibilität

  • Wenn Du etwas machst, das nicht funktioniert, dann mach etwas anderes.
  • Handle stets so, dass weitere Möglichkeiten entstehen.
  • Es gibt in jeder Situation mindestens drei Möglichkeiten.
  • In jedem System übernimmt dasjenige Element mit der größten Flexibilität die Kontrolle.
  • "Widerstand" des Klienten ist eine Aussage über den Therapeuten.

Kommunikation

  • Die Bedeutung von Kommunikation liegt in der Reaktion, die man erhält. Die Intention des Kommunikators ist nicht die Bedeutung der Kommunikation.
  • Es gibt kein Versagen, es gibt nur Feedback.
  • Man kann nicht nicht kommunizieren.
  • Kommunikation geschieht über den Austausch sinnlicher Erfahrungen. Man kommuniziert immer in mehreren Sinneskanälen gleichzeitig.
  • Individuen haben zwei Ebenen der Kommunikation, die bewusste und die unbewusste.
  • Die Basis für wirksame Kommunikation ist der Rapport. Rapport heißt, dem andern in seinem Modell der Welt zu begegnen.

Andere

  • Es gibt keine schlechten Menschen, es gibt nur schlechte Zustände. (Der positive Wert des Individuums bleibt konstant, die Angemessenheit des Verhaltens kann bezweifelt werden.)
  • Probleme sind Ziele, die auf dem Kopf stehen.
  • Es gibt keine Probleme, sondern nur Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Körper und Geist sind systemische Prozesse. Körper und Geist sind Teil der gleichen kybernetischen Struktur. Alles, was in einem Teil des Systems geschieht, hat Auswirkungen auf alle anderen Teile.
  • Das Vorgehen des NLP ist ziel- und lösungsorientiert anstatt ursachen- und problemorientiert.
  • Psychische Zustände und Physiologie stehen in wechselseitiger Verbindung, d.h., das eine lässt sich über das andere verändern.

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von Roland Kopp-Wichmann

2 Kommentare bisher

  1. Carsten Gramatke schreibt,

    13.08.07 @ 0:39

    Hi!
    Wäre schön, wenn Du auch auch die Quelle angeben würdest!

    Gruß!
    Carsten

  2. Alf Pfeffer schreibt,

    13.08.07 @ 8:16

    Hallo Carsten,

    die Vorannahmen des NLP stammen von Richard Bandler und John Grinder.

    Gruß Alf

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